Juli 24, 2020

Die Geschichte mit den Schubladen und der „Schuld“…..

Viele Klienten und Führungskräfte berichten anfangs immer von der „Schuld“ der Arbeit an ihrem Stress und viele ziehen sich dann (unbewusst) in eine „Schublade“ zurück, die „Burnout“, „Depression“ usw. zurück. Dann haben Sie die Diagnose (=Schublade) und kommen da nur ganz schwer wieder raus. Daran arbeiten wir und das verändert sich dann im Zeitverlauf.

Schuld ist ein juristisches Konzept, das hat in einem Rechtssystem eine Berechtigung, außerhalb nicht.

Eine Diagnose ist eine Klassifizierung von Symptomen, sagt aber in der Regel nichts über die zugrunde liegende Warnmeldung unseres Organismus über das Fehlverhalten ihm gegenüber aus, sofern sie nicht statistisch erfassbar ist (= nächste Schublade).

Klingt kompliziert? Ist es aber strukturell gar nicht. Es geht nicht um Schuld, sondern um die individuelle Verantwortung, mit sich und seinem  Leben so umzugehen, das es einem gut geht.

Denn wenn man sich gut fühlt und Dinge verfolgt, die sinnhaft sind, ist man in allen relevanten Bereichen leistungsfähiger und erfolgreicher, als mit Angst und Überlastung als „Druck-Motivation“. Und eine bessere Führungspersönlichkeit werden Sie ganz nebenbei.

Kommen Sie ins Gleichgewicht, fangen Sie an sich (wieder) gut zu fühlen!

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